Welche Hormone Fett verbrennen

Welche Hormone Fett verbrennen

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Hormone für Fettverbrennung

 

Hormone gegen FettverbrennungKann es so einfach sein? Gibt es Hormone, die die Fettverbrennung anregen? Nun, der Stoffwechsel im Körper kennt keinen Halt, selbst wenn wir stillstehen. Verantwortlich für diesen Stoffwechsel sind eben wieder Hormone. Dabei spielen z.B. das Glukagon und auch die Schilddrüsenhormone bei der Verbrennung von Fett eine wichtige Rolle.

Aber auch das Wachstumshormon ist nicht nur für unsere Körpergröße zuständig. Denn eine Stunde nachdem wir eingeschlafen sind, werden diese aktiv bei der Fettverbrennung. Sie sind dafür zuständig, dass Fett abgebaut und in Energie umgewandelt wird. Für den Schlaf wird also auch Energie benötigt, denn all unsere Körperfunktionen sind immer noch intakt, auch wenn wir nichts davon mitbekommen. Aber es sei dazugesagt, dass das Wachstumshormon nur dann gut arbeiten kann, wenn genug Vitamine vorhanden sind. Vor allem Vitamin C und B6 sind hier für ein gutes Funktionieren essentiell, aber auch Eiweiß ist für diese Arbeit wichtig.

 

 

Als Gegenspieler des Insulins ist das Glukagon zu sehen. Es sorgt dafür, dass unser Blutzuckerspiegel steigt. Dies passiert immer dann, wenn ein bestimmtes Limit unterschritten wird.

Dies führt dann zu einem Freiwerden von Fett aus den Fettzellen, welche dann als Energielieferanten zur Verfügung stehen. Auch das Glukagon kann diesen Prozess nur dann erfolgreich ausführen, wenn genug Eiweiße vorliegen.

 

Wenn wir nun zu viel Kohlenhydrate zu uns nehmen, wobei hier Zucker oder Backwaren angesprochen werden, dann passiert, dass auch viel Insulin produziert wird, welcher nämlich dafür da ist, um den Blutzuckerspiegel wieder zu senken. Dies führt aber dazu, dass zu viel Insulin produziert wird. Die Folge ist, dass die Bauchspeicheldrüse überreagiert und daher nicht mehr richtig funktioniert. Das Insulin in hohen Mengen erzeugt dabei die Wirkung, dass Fettzellen nun zum Speichern von Fett bereitstehen. Daher muss bei Menschen mit hohen Insulinwerten dafür gesorgt werden, dass diese wieder auf ein Normalmaß zurückkehren, andernfalls wird das Abnehmen keinen Erfolg bringen.

 

Das Schilddrüsenhormon ist auch an dem Fettabbau beteiligt. Sie funktioniert jedoch nur dann sehr gut, wenn genug Jod und Tyrosin vorhanden sind. Diese wiederum sind positiv mit dem Vorhandensein von Vitamin C korreliert.

 

Will jemand seine Fettverbrennung fördern, so kann außer dem bereits erwähnten Vitamin C auch Carnitin (Hammel- oder Geflügelfleisch oder auch Käse), Taurin , Magnesium (Nüsse) oder Linolsäure (Pflanzenöle kaltgepresst) aufgenommen werden.

 

 

 

 

 

 

Testosteronmangel

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 Das männliche Hormon Testosteron

 

Testosteron beim MannJe mehr wir von diesem Hormon haben, desto männlicher werden wir. Stimmt das so? Nun, eines ist dabei klar. Wer kein Testosteron hat oder nur sehr wenig und stattdessen mehr vom Östrogen besitzt, der wird sicherlich weniger männliche Merkmale ausbilden.

 

Denn Testosteron ist zuständig für viele unterschiedliche Funktionen und Ausprägungen. Dieses Sexualhormon ist wesentlich dafür zuständig, dass z.B. der Bartwuchs beim Mann sich ausprägt. Aber auch die tiefe Stimme bei Männern ist ein Resultat dieses Hormons.

 

Das Ausbilden der männlichen Geschlechtsorgane ist auch auf das Testosteronvorkommen zurückzuführen. Oft wird auch behauptet, dass zu viel Testosteron zu mehr Haarausfall führe. Dies ist jedoch nur teilweise richtig. Denn Auslöser für den Haarausfall ist nicht direkt das Testosteron, sondern das Dihydro-Testosteron. Dieses DHT ist ein Umwandlungsprodukt und hat nichts damit zu tun, ob viel oder wenig Testosteron vorhanden ist.

 

Testosteronmangel – Hypogonadismus

 

Ein geringerer Testosteronspiegel kann viele Auswirkungen haben. Es gibt eine Reihe von Symptomen, die darauf schließen lassen, dass der Testosterongehalt zu gering ist.

 

Ein Indiz für Hypogonadismus sind verkleinerte Hoden. Da Testosteron hauptsächlich dort produziert wird, kann anhand der Größe der Hoden Rückschlüsse auf einen verminderten Testosteronspiegel geführt werden. Direkt damit verbunden ist auch die Anzahl der Spermien. Denn auch diese werden in den genannten männlichen Geschlechtsorganen produziert.

 

Da Testosteron auch für die Libido zuständig ist, kann ein rückläufiges Sexualverlangen ein weiterer Grund sein für einen Testosteronmangel.

Wenn weniger Testosteron vorhanden ist, dann ist der prozentuale Anteil von Östrogen beim Mann erhöht. Dies würde dazu führen, dass gewisse weibliche Merkmale sich stärker ausprägen.

Dies kann sich z.B. in vergrößerten Brustdrüsen beim Mann bemerkbar machen. Diese Erkrankung ist bekannt unter dem Namen Gynäkomastie und dann nach Bildung in den meisten Fällen nur noch operativ entfernt werden. Leider leiden auch viele Sportler, die sich zusätzliches Testosteron injizieren, auch häufig unter Gynäkomastie, denn eine abrupte Reduktion der künstlichen Zugabe, lässt das Östrogen in größerer Menge vorkommen.

 

Ein weiteres Problem von Hypogonadismus kann auch das Vorkommen von Depressionen sein. Bekannt ist nämlich, dass Testosteron auch wesentlich für Gefühlslagen sein kann. Wut oder Aggression, aber auch Motivation oder Glücksgefühle können mit einem höheren Testosteronspiegel verbunden sein. Teilweise widersprüchliche Studien haben jedoch auch gezeigt, dass Testosteron auch für egoistisches und antisoziales Verhalten verantwortlich sein kann.